Wer keine Visionen hat, vermag weder große Hoffnungen zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen. 
- 
Thomas Woodrow Wilson


Wie Ihnen eine kompakte Zusammenfassung Ihrer Unternehmensstrategien zu mehr Wachstum verhelfen wird


Wir nutzen die "One Page Vision" von Verne Harnish und dem Gazelles Growth Institute, bereits seit geraumer Zeit in unserem Unternehmen. Auch unseren Geschäftspartnern helfen wir bei unseren zahlreichen Coachings und Workshops dabei, Ihre eigene komprimierte Unternehmensstrategie zu entwickeln und übersichtlich auf einer Seite zusammen zu stellen. Dabei haben wir viele positive Erfahrungen sammeln können und unsere Coaching-Partner sind von diese Methode durchweg begeistert. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute einen Einblick geben, warum auch Sie eine Zusammenfassung Ihrer Unternehmensstrategie brauchen und welche Vorteile dies für Sie bringen kann. 



Der Aufbau Ihrer Zusammenfassung und wie Sie dabei Vorgehen müssen

Eine übersichtliche Zusammenfassung Ihrer Prinzipien und Strategien hilft Ihnen dabei das Engagement, die Ausrichtung und Fokussierung im gesamten Unternehmen zu fördern. Dabei bietet sie Ihnen ein kompaktes Format, um sowohl innerhalb der Firma wie auch nach außen hin die wichtigsten Grundsätze Ihres Unternehmens zu vermitteln. 




Abschnitt 1: Welche Vision wollen Sie verwirklichen?

Der obere Teil der Zusammenfassung beinhaltet die Bereiche: Einstellungen/Prinzipien, Zweck, Markenversprechen sowie Ihr "Big, Hairy, Audacious Goal" (BHAG). Wie Sie vielleicht bereits in dem Artikel "Was Erstaunliches passiert, wenn Sie sich große, schwere und ehrgeizige Ziele setzen." erfahren haben, ist mit dem BHAG  Ihr ehrgeizigstes Ziel, quasi Ihre übergeordnete Vision gemeint. 

Bestimmen Sie anhand Ihrer Unternehmensgrundwerte welchen Zweck Sie damit erreichen wollen. Denn wenn Sie diese beiden Bereiche festgelegt haben, können Sie daraus im Anschluss Ihr Markenversprechen erläutern. All diese gesammelten Informationen helfen Ihnen später dabei zu definieren, welches Ihr BHAG sein wird.


Einstellungen/Prinzipien

Legen Sie im ersten Schritt Ihre Unternehmenswerte fest. Vielleicht haben Sie diese auch schon für sich definiert. Aber sind diese Kernwerte auch allen anderen im Unternehmen bekannt? In vielen Firmen besteht auch in der Unternehmenskommunikation Optimierungsbedarf. Also stellen Sie sicher, dass die von der Unternehmensführung definierten Kernwerte auch allen Mitarbeitern zugänglich sind. Denn diese Grundregeln und Prinzipien sollten schließlich die Kultur und Persönlichkeit des Unternehmens bestimmen. Sie sind sozusagen das Grundgerüst, nach welchem sich in Ihrer Firma das tägliche Arbeiten gestaltet und das die interne und externe Kommunikation bestimmt.



Zweck

Um nun im nächsten Schritt den Zweck Ihres Unternehmens definieren zu können, sollten Sie sich vorab mit den folgenden grundlegenden Fragen befassen:

  • Welches ist mein Hauptgeschäftsfeld und warum?
  • Welcher höhere Zweck soll damit erfüllt werden?
  • Haben wir ein Alleinstellungsmerkmal das uns im Markt gegenüber den Wettbewerbern hervor hebt?

Die Antworten auf diese Fragen werden Ihnen dabei helfen den Unternehmenszweck zu erläutern und diesen auch anderen besser vermitteln zu können.



Markenversprechen

Das Markenversprechen gibt eine klare Linie vor und kann als inhaltlicher Leitfaden für die Unternehmensstrategie verstanden werden. Idealerweise steht die Geschäftsführung eines Unternehmens geschlossen hinter dem ausgearbeiteten Markenversprechen und verpflichtet sich auch zur Umsetzung in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen. Dieses Markenversprechen steht zum Einen in der Außenwirkung für die Werte und Grundsätze Ihres Unternehmens und auf der anderen Seite sollten sich auch die Mitarbeiter damit identifizieren können.

Ihre Markenkommunikation kann Ihnen dabei helfen, Prioritäten für geplante Ziele und Strategien zu setzen. Leistungen oder Angebote, die also nicht im Zentrum Ihres Markenversprechens stehen, sollten gegebenenfalls überdacht oder angepasst werden. 

Hier sind zwei Beispiele für starke Markenversprechen, die mit hohem Werbeaufwand bekannt gemacht wurden.

"Leistung aus Leidenschaft" Deutsche Bank.

"Auf diese Steine können Sie bauen – Schwäbisch Hall."

Eine starke Marke macht das Markenversprechen für den Kunden auf allen Kontaktebenen erlebbar. Nicht nur bei der werblichen Kommunikation oder bei Ihrem Internetauftritt sondern auch im persönlichen Kundenkontakt. Es ist sinnvoll bei Ihrem Markenversprechen rationale und emotionale Elemente miteinander zu verbinden, also z.B. Preisvorteile und das Gefühl von Sicherheit.
Vermeiden Sie auf der anderen Seite vage Wörter wie "Qualität", "Wert" oder "Service", da diese Definitionen abhängig vom Empfänger der Botschaft, also Ihrem Kunden ist und viel Interpretationsspielraum lässt.

 

BHAG

Mit einem BHAG ist ein langfristiges übergeordnetes Ziel für eine Zeitspanne von vielleicht 10 bis 25-Jahren gemeint. Fordern Sie sich bei der Findung Ihres BHAG selbst heraus und setzen Sie sich visionäre und ehrgeizige Ziele. Lassen Sie sich dabei von den zuvor bereits definierten Kernwerten, dem Unternehmenszweck und dem Markenversprechen leiten. Wo stehen Sie jetzt und wohin soll die Reise für Sie noch gehen?

 

Abschnitt 2: Legen Sie die Prioritäten fest

Im zweiten Abschnitt legen Sie Ihre Prioritäten fest. Diese unterteilen Sie in die Bereiche kurzfristige, mittelfristige und langfristige Prioritäten. Dabei konzentrieren Sie sich auf das nächste Quartal, das kommende Jahr und die nächsten drei bis fünf Jahre. So können Sie sehr übersichtlich veranschaulichen, auf welche der Prioritäten Sie sich erstmal hauptsächlich konzentrieren müssen.

Drei bis fünf Jahre: Damit sind wichtige mittelfristige Prioritäten gemeint, die eine klare strategische Ausrichtung für diese Zeitspanne vorgeben sollen. Dabei darf es sich gern um anspruchsvolle Ziele handeln, wie beispielsweise um die Neuausrichtung des bisherigen Kerngeschäfts.

Ein Jahr: Tragen Sie hier Ihre wichtigste Priorität für das nächste Jahr ein. Auf dieser übergeordneten Priorität sollte dann auch die Hauptaufmerksamkeit gelenkt werden. Überprüfen Sie im Nachgang regelmäßig welche Maßnahmen und Veränderungen erforderlich sind, um die Priorität Nr. 1 im Planungszeitraum umsetzen zu können.

Vierteljahr: In dieser Spalte geht es um Ihr kurzfristiges 90 Tage Ziel. Es ist als Baustein zu verstehen, der Ihnen dabei helfen soll, die längerfristigen Ziele erreichen zu können.

Mit dem Festlegen Ihrer Prioritäten bestimmen Sie den strategischen Weg, wie Sie zur Umsetzung Ihrer Vision gelangen wollen. Dabei sollte jedes Ihrer kurz-, mittel- und langfristigen Ziele auf das  Erreichen Ihres BHAG ausgelegt sein.

 

Abschnitt 3: Definieren Sie die Ziele

Im letzten Abschnitt werden die Ziele für jeden einzelnen Ihrer Mitarbeiter definiert. Dies geschieht auf Grundlage Ihrer zuvor erstellten Vision und Prioritäten. So können Sie gemeinsam mit jedem Ihrer Mitarbeiter überlegen, wie die einzelne Person sich optimal einbringen kann, um die Unternehmensziele mit zu verwirklichen. Dabei sollte jeder Mitarbeiter festlegen, welches die wichtigste messbare Leistung für ihn in den nächsten 90 Tagen sein wird.

Jedes Teammitglied wird diesen Abschnitt anders ausfüllen. Dadurch können die Stärken der Teammitglieder besser genutzt werden und das individuelle Potential jedes Mitarbeiters ausgeschöpft werden.

Nehmen Sie sich die Zeit um Ihre individuelle Zusammenfassung Ihrer Unternehmensstrategien zu erstellen. Auch wenn es im ersten Schritt einen Mehraufwand für Sie darstellt. Sie werden schon bald feststellen können, dass Sie dadurch auf der anderen Seite auch einen hohen Mehrwert für Ihr Unternehmen erhalten werden.


Wenn Sie mehr zu dem Thema Unternehmens- und Wachstumsstrategien erfahren möchten, dann sollten Sie sich unser aktuelles Webinar anschauen. Hier können Sie sich direkt anmelden.

Kommentare (0)

Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

Kommentar als Gast veröffentlichen.
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen

Log-In Berater