1. Schritt: Was sind Ihre Ziele und Bedürfnisse?

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass Sie sich über Ihre Ziele und Bedürfnisse klar werden und wissen warum Sie tun, was Sie tun.

Nehmen Sie sich dafür einen Abend oder einen Sonntagvormittag lang Zeit. Sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört sind. Wenn das nicht möglich ist, gibt es auch zahlreiche Rückzugsorte zu denen Sie gehen können, wie z.B. einsame Berghütten oder Klöster.

Finden Sie heraus, welche Ziele und Bedürfnisse Sie in Ihrem Leben beruflich und privat haben. Denn es ist bedeutend Ihren Bedürfnissen Raum zu geben und Ihren Zielen zu folgen. Sie leben nicht, um es anderen recht zu machen, sondern in erster Linie um das Leben zu leben, das Sie leben möchten. Die einzige Belohnung, die Ihnen durch Angepasstheit zu Teil wird, ist dass jeder Sie mag…außer Sie sich selbst.


2. Schritt: Wie sieht das Leben aus, das Sie sich wünschen?

Definieren Sie in diesem Schritt wie Ihr Leben aussehen soll. Formulieren Sie dazu schriftlich, wie Sie sich die einzelnen Bereichen Ihres Lebens vorstellen. Dazu gehört die Ausgestaltung Ihrer Partnerschaft, die Freundschaften, Wohnung, Beruf und Freizeit.

Auch die Gesundheit ist ein wichtiger Bereich, der nur allzu oft vernachlässigt wird. Wie soll z.B. Ihre Ernährung aussehen? Wie steht es um Ihre Bewegung?



3. Schritt: Setzen Sie Prioritäten

Beginnen Sie damit zu überprüfen, was in Ihrer momentanen Situation beruflich und privat wirklich getan werden muss, um Ihre Ziele zu erreichen. Priorisieren Sie. Machen Sie sich jeden Tag eine Prioritätenliste und ordnen Sie die Aufgaben nach Wichtigkeit. Ordnen Sie diese Prioritäten in A, B und C-Prioritäten.

Studien belegen, dass Stress in erster Linie dann entsteht, wenn wir uns vorwiegend mit B- und C-Prioritäten beschäftigen und dann versuchen die A-Prioritäten auch noch irgendwie in unseren Tag zu quetschen. Beginnen Sie daher damit ausschließlich Ihre A-Prioritäten im Hinblick auf Ihre festgelegten Ziele zu bearbeiten. Wenn Sie das geschafft haben, werden Sie merken wie entspannt Sie sind, wenn Sie alles unbedingt Notwendige am Tag bereits erledigt haben und der Rest „kann“ aber nicht „muss“.

Versuchen Sie zudem so viele Aufgaben wie möglich zu delegieren. So schaffen Sie sich zusätzlichen Freiraum, den Sie für sich nutzen können.

Machen Sie sich auch Gedanken darüber, ob Ihre B- und C-Prioritäten tatsächlich von Bedeutung sind. Haben Sie z.B. im privaten Bereich ein Ehrenamt oder Aufgaben in einem Verein übernommen, die Ihnen wertvolle Zeit rauben, um Ihre eigentlichen Ziele zu erreichen? Dann sollten Sie diese Tätigkeiten reduzieren oder beenden.


4. Entdecken Sie das Geheimnis der Langsamkeit

Studien belegen, dass Verlangsamung Ihnen dabei hilft, Aufgaben effektiver zu lösen und – ironischerweise – Ihre Ziele schneller zu erreichen. So haben Sie auch wieder Zeit gespart, die Sie für sich selbst verwenden können.


5. Schritt: Setzen Sie Ihren persönlichen Lebensplan um

Sie wissen jetzt wie Ihr Leben aussehen soll. Sie haben begonnen zu priorisieren und zu delegieren. Nun nehmen Sie sich jede Woche einen Bereich Ihres Lebens vor und ändern die Dinge, die in diesem Bereich nicht zu Ihren Bedürfnissen und Zielen passen.

Erstaunlicherweise werden Sie alleine dadurch, dass Sie bereits angefangen haben Prioritäten zu setzen und sich innerlich darauf ausgerichtet haben, das Leben zu leben, das Sie sich wünschen, weniger getrieben fühlen und so glücklicher und entspannter sein. Das wird auch erstaunliche Auswirkungen auf die anderen Bereiche Ihres Lebens haben. Ihr Umfeld wird diese Veränderung Ihres Gemütszustandes wahrnehmen und anders auf Sie reagieren.

Sie werden erstaunt sein, denn ein beträchtlicher Teil Ihrer Pläne wird sich wie von selbst verwirklichen, alleine weil Sie sich Klarheit verschafft haben und wissen in welche Richtung es gehen soll.

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