Aktienfonds mit Stop-Limits 

Die Börsenregel kaufen und liegen lassen, gilt nicht mehr. Angesichts der herben Verluste von 2002 und 2008 sollten Anleger auch bei Fonds mit Stop-Limits arbeiten und erzielte Kursgewinne realisieren. Während es bei Aktien normal ist, Stop-Limits zu platzieren, sollten viel mehr Anleger auch bei Aktienfonds darauf setzen.


Risiko- und Renditebericht

Der Risiko- und Renditebericht 2017 untersucht, ob und inwieweit das Risiko- und Renditepotenzial von Aktien- und Rentenfonds durch den Einsatz von Limits verbessert werden kann.

 

Insgesamt haben die Experten von The Engineers of Finance 1.654 Aktien- und Rentenfonds im Zeitraum vom 01.01.2000 bis 31.10.2017 für den Bericht untersucht. Von den untersuchten Fonds waren 623 aus der Kategorie Weltweit, 461 aus Europa, 24 aus Deutschland und 246 aus den USA, 66 aus der Asien-Pazifik Region sowie 133 Rentenfonds aus dem Bereich Unternehmensanleihen Höherverzinst Welt und 101 Rentenfonds gemischt höherverzinst Welt.

 


Studienergebnisse für 24 untersuchte deutsche Aktienfonds

Aus einem Anlagebetrag von 10.000 Euro wurden mit deutschen Fonds, nach fast 18 Jahren, eine Summe von 28.185,25 EUR erzielt. Mit dem Einsatz von Limits ist die Endsumme mit 37.137,25 EUR deutlich höher (reine Renditebetrachtung ohne Berücksichtigung von Kosten). Das heißt: Anleger erzielten mit dem Einsatz von Limits 31,76 % mehr Gewinn als ohne Limits. Zugleich ist der Maximum Drawdown, also der maximale prozentuale Verlust, den ein Anleger im ungünstigsten Fall (Kauf zum Höchststand und Verkauf zum Tiefstand) erlitten hätte, deutlich geringer (minus 49,88 %). Auch die Volatilität, ein Maß für das Risiko eines Investments, sinkt mit dem Einsatz von Limits deutlich. Ähnliche Ergebnisse ergeben sich in der Studie für alle untersuchten Fondskategorien.



Aktienfonds All Cap Deutschland






Studienergebnisse für 623 untersuchte weltweite Aktienfonds


 

 

Folgende Tabelle zeigt die Vorteile des Limitsystems beim Maximum Drawdown. Die Spalte "Vorteil Maximum Drawdown“ gibt an, um wieviel Prozent der maximal mögliche Kursverlust gemindert werden konnte. Durch den Einsatz von Limits konnte der Maximum Drawdown in allen Fondskategorien deutlich gesenkt werden.

 

Folgende Tabelle zeigt die Vorteile des Limitsystems hinsichtlich der Volatilität: Die Spalte "Vorteil Volatilität“ gibt an, um wieviel Prozent die Schwankungsbreite der Fonds reduziert werden konnte. Die Volatilität konnte durch den Einsatz von Limits in allen Fondskategorien deutlich verringert werden. 



Die folgende Übersicht zeigt die Renditeentwicklung bei allen untersuchten Fondskategorien: Durch den Einsatz von Limits können Anleger sowohl mit Aktienfonds als auch mit Rentenfonds eine deutlich höhere Rendite erwirtschaften, während das Risiko gleichzeitig vermindert wird.

 


Informationen zu The Engineers of Finance AG

The Engineers of Finance AG ist ein innovativer Dienstleister für Fondsanlagen. Die einzigartige Software STOP+GO sorgt dafür, dass Anleger automatisch durch individuell festgelegte Limits in kritischen Situationen aussteigen und in Aufwärtsphasen wieder einsteigen. Somit werden Kursverluste reduziert und höhere Renditen erzielt. Das Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Northeim startete bereits 1996 mit einer Dienstleistungsplattform und ist heute im B2B-Geschäft tätig. Bundesweit hat die Gesellschaft über 1.000 Finanzanlagen- und Versicherungsvermittler als Vertriebspartner, die die Endkunden bei der Geldanlage beraten. Weitere Informationen unter www.engineers-of-finance.de

 

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